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Ratgeber

Was man vor einem Umzug wissen sollte

Praktische Anleitungen aus der täglichen Arbeit im Norden — geschrieben für Leute, die den Umzug selbst in die Hand nehmen. Kein Verkaufstext, keine Ausrufezeichen: Was Sie selbst erledigen können, steht hier auch dann, wenn wir daran nichts verdienen. Wenn Sie danach trotzdem lieber jemanden holen, ist das auch gut.

Kurz beantwortet

Fragen, die keinen eigenen Artikel brauchen

Die Dinge, die uns am Telefon am häufigsten gefragt werden — mit kurzer Antwort und, wo es weitergeht, mit einem Weg dorthin.

Muss ich beim Auszug renovieren?

Das hängt an der Klausel in Ihrem Mietvertrag, nicht am Wort „besenrein“. Viele Schönheitsreparaturklauseln sind im Lauf der Jahre für unwirksam erklärt worden, andere gelten weiter — pauschal beantworten lässt sich das nicht. Lassen Sie die Klausel prüfen, bevor Sie streichen: Der Mieterverein macht das für einen Bruchteil dessen, was eine unnötige Renovierung kostet.

Wer haftet, wenn im Treppenhaus etwas beschädigt wird?

Wir. Deshalb werden Treppenhaus, Türzargen und Böden abgedeckt, bevor das erste Möbelstück bewegt wird — das ist keine Höflichkeit gegenüber dem Vermieter, sondern Eigeninteresse. Wenn Sie selbst umziehen, haften Sie: Schäden am Gemeinschaftseigentum gehen dann an Sie, und die Hausratversicherung deckt das in der Regel nicht ab.

Kann ich den Umzugstermin noch verschieben?

In der Regel ja, wenn Sie früh genug Bescheid geben. Wir planen Teams und Fahrzeuge für den Tag ein — je kurzfristiger die Verschiebung, desto schwerer lässt sich die Lücke füllen. Rufen Sie an, sobald Sie ahnen, dass der Termin wackelt, nicht erst, wenn es feststeht.

Brauche ich eine zusätzliche Umzugsversicherung?

Als Umzugsunternehmen haften wir für das Transportgut im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen — das deckt den Normalfall ab. Sinnvoll wird eine Zusatzdeckung bei einzelnen sehr wertvollen Stücken: Kunst, Sammlungen, hochwertige Instrumente. Sprechen Sie uns bei der Besichtigung darauf an, dann steht der Umfang vorher im Angebot statt hinterher zur Debatte.

Was mache ich mit der alten Einbauküche?

Drei Möglichkeiten: mitnehmen, verkaufen oder zurückbauen lassen. Mitnehmen lohnt sich seltener, als man denkt — Arbeitsplatten und Blenden passen im neuen Grundriss oft nicht, und der Umbau kostet mehr als eine gebrauchte Küche. Verkaufen braucht Vorlauf von einigen Wochen. Der Rückbau ist Teil unserer Entrümpelung, wenn die Wohnung ohnehin geräumt wird.

Wohin mit Farben, Lacken und Chemikalien?

Nicht in den Umzugswagen. Farben, Lacke, Lösungsmittel, Altöl und Batterien sind Sondermüll und gehören zur Schadstoffsammlung oder zum Wertstoffhof — jede Kommune regelt Annahmestellen und Mengen selbst, die Angaben stehen auf der Website Ihres Landkreises. Größere Mengen können wir im Rahmen einer Entrümpelung mit erfassen; sagen Sie es bitte vorher, damit es korrekt eingeplant wird.